Über 100 Jahre innovativer Holzbau

Auf dem Furter-Areal hat Holzbau Tradition: Seit mehr als hundert Jahren wird im Betrieb gesägt, gezimmert und geschreinert.

1905 gründete der Zimmermann Emil Furter seine Sägerei mit Zimmerei, die er bis zu seinem Tod im Jahr 1962 stetig erweiterte. 1958 kam sein Sohn Josef Furter als junger Architekt in den Betrieb. Er realisierte nicht nur erste Architekturaufträge, sondern trat auch der in den Nachkriegsjahren neu gegründeten Werkgenossenschaft «Wohnhilfe» bei, die die Entwicklung der aufkommenden Serienherstellung von Typenmöbeln prägte. Dies ermöglichte einen grosszügigen Ausbau der Schreinerei Furter.

Mit Severin Furter trat 1967 die dritte Generation in die Firma ein. Die Entwicklung typisierter, vorfabrizierter Fachwerkbauten wurde zum Erfolg, das Furter-Fachwerkhaus-Programm zu einem Begriff für individuelles Bauen mit Holz. Die Entwicklung einer neuen Technologie zur industriellen Vorfertigung, in Verbindung mit guter Architektur und einer spannenden Typololgie für Einfamilienhäuser und verdichtete Siedlungen, machten Furter Holzbau mit seinen «Furterhäusern» in der ganzen Schweiz bekannt.

Im Jahr 2013 übergab Severin Furter das Furter-Fachwerkhaus-Konzept aus gesundheitlichen Gründen an die Schäfer Holzbautechnik, die die Produktion auf dem Areal weiterführt. Mit Alexander Furter, Architekt und Partner ffbk Architekten AG in Basel, setzt nun Emil Furters Urenkel die Holzbau-Tradition auf dem Furter-Areal mit der interessanten Wohnsiedlung «Holzpark» fort.

Furter Fachwerkhaus, Systembau
Historische Aufnahme aus der Sägerei Furter. Dritter von rechts: Emil Furter
Schäfer Holzbautechnik, Produktionshalle